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Vertrauen ins Neue

Vertrauen ins Neue

Beim Übergang von einem Jahr zum Nächsten lassen wir das alte Jahr hinter uns und sind gespannt, was das Neue zu bieten hat.

Hast du Vertrauen ins Neue? Vertrauen darauf, dass sich etwas für dich entwickelt, was du bisher noch nicht kennst? Vertrauen ins Neue, das sich für dich ungewohnt und fremd anfühlt, weil es gar nicht mehr so viel mit dem Vertrauten von gestern gemeinsam hat?

Dieses Neue steht aber nicht nur für den Beginn dieses Jahres sondern für alles Neue, dass sich dir zeigen will. Vertrauen ins Neue heißt Vertrauen in Entscheidungen. Es hat etwas mit deiner Einstellung zu tun, ob du Möglichem Raum gibst und mit Unvorhersehbarem rechnest, wie fest dein Bild ist von dir selbst und den Menschen. Deine Lebens Grundhaltung sorgt dafür, ob du mit innerer Ermutigung ins Vertrauen gehen und dem Drang nach Kontrolle widerstehen kannst.

Eins ist ziemlich klar: die Welt, in der du jetzt lebst, bringt schneller Neues hervor, entwickelt sich komplexer und rasant dynamischer als du es bisher gewohnt warst und folgen kannst.

Nun gibt es zwei Möglichkeiten:

Entweder du ignorierst diesen Fakt, bist wütend, ängstlich oder erstarrt und verlässt dich auf deine bisherigen, bekannten und bewährten Systeme wie Statik, Ergebnisse, Ziel, Definition und Kontrolle

oder

Du lässt los, was du nicht halten kannst und vertraust den Prozessen, die dich schrittweise aber kontinuierlich in Richtung Vertrauen in Neues bringen können und damit den Weg für dich frei machen, um deine Potenziale voller zu nutzen und veränderte Zustände liebevoller annehmen zu können. Wenn es auch ebenso Fakt ist, dass das weder leicht noch einfach ist, aber beginn bar.

Dort liegt deine Ansatz –  Möglichkeit für Vertrauen ins Neue.

Mit dem alten, bisherigen Denken und Handeln konzentrierst du dich eher auf das angekommen sein, also das fest stehende Ergebnis. Es suggeriert dir erst einmal Normalität und Sicherheit.  Obendrauf krönt meist noch die Bewertung mit einem ja oder nein, einem gut oder schlecht,  einem richtig oder falsch als planbare Spur. Wenn du dir jedoch im Vertrauen auf das Neue einen „Mehr Spielraum“ des Prozesses und die achtsam – schrittweisen Entscheidungen im Gehen des Verlaufs erlaubst, entsteht für dich eröffnender Handlungsspielraum, der neu aber nicht unbrauchbar ist. Am förderlichsten ist es, in kleinen Portionen zu beginnen. So wird das Neue heruntergebrochen auf Versionen, Varianten, Ideen, Möglichkeiten, Sichtweisen, Alternativen…

Das große Neue wirkt dadurch nicht mehr so bedrohlich fremd und abschreckend und du bist nicht so schnell geneigt, lieber doch wieder dem Althergebrachten zu trauen und dem Konstanten, Festen nach zu trauern.

Das heißt nicht, dass alles Bisherige schlecht und abwählbar ist. Bewahre dir Bewährtes, was eine Kraftquelle für dich und andere ist. Jedoch öffnest du dich mehr und mehr spontaner, aktiver, bewusster und freudvoller dem Neuen im Vertrauen darauf, dass für dich dadurch etwas wachsen kann. Im Schnittpunkt zwischen Alt und Neu schärft sich genau der Mittelpunkt der Zeit, der dein Hier und Jetzt bestimmt  und dich stark und frei macht für Zukünftiges. Genau in diesem Moment erwächst der vertrauensvolle Beginn einer Chance, was immer diese auch bereit hält.

Lade diese Momente in dein Leben ein!

Du wirst mit frischer Orientierungsbalance und Lebensfreude belohnt, weil der Augenblick frei ist von Wertung, Raum und Zeit.

Vertrauen ins Neue ist nie endgültig, sondern immer dynamisch, entwaffnend und lebensbejahend.

Ein guter Start ins neue Jahr, wie siehst du das?

Einladung an dich mit Vertrauen ins Neue. Mit Vertrauen in Begleitung – ich freue mich jedenfalls auf Neues mit dir

Foto: „MULTIPEL“ Margarete Zuk

Bewusstseinswandel durch Wahrnehmung

Bewusstseinswandel durch Wahrnehmung

Ohne deinen Körper, die Wahrnehmung deiner Sinne gibt es keine bewusste Wahrnehmung der Welt um dich herum. Deine Kraft und Lebensfreude wird bestärkt durch die Wahrnehmung des Angenommenseins und des Zugehörigkeitsgefühls.

Bewusstseinswandel vollzieht sich hinter dem Begehren nach Sinn.

Nachdem wir uns im Denkanstoß des letzten Monats mit den Wurzeln beschäftigt haben, darf dein Blick diesen Monat auf die Reife und die Früchte achten.

Es ist Erntezeit. Und du kannst dich fragen:

Was ist bei mir gewachsen?

Vielleicht hast du dir diese Frage noch nie gestellt, weil keine Zeit dafür scheint, weil das Wachstum nur bei anderen sichtbar wird, weil du es gar nicht spüren kannst…

Der Maßstab unserer Lebenszufriedenheit ist häufig das „Gelingen“, also die zufriedenstellende Arbeit, die besondere Freizeit und das abwechslungsreiche, gesunde Essen, die harmonische Familiensituation, die erhaltene Freundschaft… und vieles mehr. Aber oft nagt trotzdem die Frage etwas außerhalb dessen, was ich gerade habe und erlebe.

Wenn du dir Raum für die Frage des Wachsens in dir nimmst, kommst du an der Wahrnehmung deiner Person, deines Körpers nicht vorbei. Dein Körper ist die Kontaktfläche zwischen dir und deiner Umwelt, durch die du dich angenommen und verbunden fühlen kannst. Die Resonanzerfahrung mit dir selbst wird durch weniger Berührung, weniger Kontakt im außen, auch dadurch im inneren Kontakt schneller vernachlässigt. Und so fehlt spürbar die Erlebbarkeit dessen, was in dir selbst gewachsen ist. In dem Spruch: „Ich fühle mich wohl in meiner Haut“ kannst du diese Wahrnehmungsform sicher gut nachvollziehen und das Erspüren einer neuen Begegnung mit dir selbst veranlassen. Atmung, Bodenkontakt und Raumpräsenz sind neben Sättigungsgefühl oder Pulsschlag ein paar wesentliche Bausteine deiner Körperzugehörigkeit und dessen Achtsamkeit. Da wird es dir klarer, dass Wahrnehmung Handlungsspielraum fördert, für einen Wandel deiner Bewusstheit in dir sorgen und diesen sogar beschleunigen kann, und das alles ganz ohne Anhebung des Tempos. Es macht dich friedvoller und sinnerfüllter. Du wirst aufmerksam für  deinen inneren wachsamen Selbstbezug fernab von Leistungs- und Gelingens Zwang.

Was ist bei mir reif zur Ernte?

Ähnlich der Situation, als die Erntehelfer letztes Jahr Corona bedingt nicht einreisen konnten und die Ernte auf den Feldern zu verfaulen drohte, fragtest du dich vielleicht auch, ob es nicht nachlässig ist, wertvolle Zeit und wertvolles Gut verstreichen zu lassen. Symbolisch kannst du dich so fragen, wo und an welcher Stelle es bei dir höchste Zeit ist, zu ernten, also wahrzunehmen, was unbeachtet, unbearbeitet und vielleicht sogar schon überreif ist und ohne Ernte ungenießbar wird.

Es gibt eine Zeit zu sähen und eine zu ernten. Und diese wird nicht davon bestimmt, wann du gerade Zeit und Lust hast, sondern, wann Zeit zur Entscheidung ist, nämlich bevor Erschöpfung und Sorge sich zu breit machen können und die schönen Früchte wie: Freude, Dankbarkeit, liebevolle Wertschätzung, Zufriedenheit… abfallen.

Dein Bewusstseinswandel vollzieht sich mit Wahrnehmung deiner Reifezeit und macht kraftvoller und sicherer. Denn du hast Früchte im Vorrat für schwierige Zeiten im Lebens Gepäck.

Welche Früchte gehören zu mir?

Pflücke die Früchte vom eigenen Baum! Dinge, die dir gehören, solltest du nicht übersehen. Deine eigenen Ressourcen erkennen und anzapfen, wird dir die Dimension deiner Erntemöglichkeit erst einmal klar machen. Die Vielfalt, der Umfang, die Fülle zeigen sich nicht nur in der Quantität, sondern auch in der Qualität. Zeit zum Genuss von Stärken, vom Gefühl des Gebrauchtseins, vom: es ist ok und gut, so wie es ist, vom Verschmelzen der Besonderheit mit der Einfachheit.

Dies alles, und noch viel mehr, macht dich aus, so dass du dich über fremde Früchte einfach mitfreuen kannst. Das Teilen von Erfahrungen und das Teilen von Früchten  macht das Leben besonders wertvoll. Es ist ein Vorgeschmack auf den Bewusstseinswandel, der den Blick erst intensiv auf dich lenkt und dann damit die Wahrnehmung deines Körpers in eine Wahrnehmung des großen Ganzen münden lässt.

4 Tipps zum Bewusstseinswandel durch Wahrnehmung:

  1. Beginne mit einer Wahrnehmungsvielfalt! Durch Hören, Sehen, Schmecken, Riechen und Fühlen wirst du flexibel und aufmerksam!
  2. Gestalte deine Ernte selbst! Es gibt kein Generalkonzept für Betrachtung, sondern nur deine ganz individuelle Sicht und deinen Rhythmus!
  3. Erfreue dich an Vielfalt! Bestimmung deiner Gestaltungsform übernimmst du selbst, wenn du dich in deiner Ganzheit wahrnimmst!
  4. Tausche dich über Wahrnehmung aus mit anderen! Dein Horizont wird größer und bereichernder!

Dein Dasein und dein bewusstes Leben und Spüren, nicht nur Handeln und Reagieren, wird intensiver und voller, wenn du dich auf Wandel durch Wahrnehmung einlässt.

Gern zeige ich dir Wege, wie du mehr Kraft und Balance dabei behältst. Ich freue mich, mit dir den Wandel helfen zu gestalten. Sprich mich an!

Bewusstseinswandel durch Wurzelwachstum

Bewusstseinswandel durch Wurzelwachstum

Was das Wachstum der Pflanzen mit ihren Wurzeln und dein Bewusstseinswandel mit deinen Wurzeln zu tun haben, ist dir vielleicht noch gar nicht so klar. Wenn du nicht nur deinen Garten pflegst , sondern auch dein eigenes Wachsen und Blühen im Blick hast und deinen Wurzeln Kraft verleihst, wirst du stark und gefestigt stehen können und sogar in Zeiten äußeren Mangels, inneres Wachstum empfinden. Viele Sprüche und Zitate prägen den Wurzelgedanken: Wurzeln schlagen; seine Wurzeln so tief wie möglich treiben; „Gib deinen Kindern Wurzeln, wenn sie größer werden, schenke ihnen Flügel ( Khalil Gibran) oder Herrmann Hesse: „Ich muss Geduld haben, nicht Vernunft, ich muss die Wurzeln tiefer treiben, nicht an den Ästen rütteln“; „Bevor unsere Träume Früchte tragen können, müssen sie in der Wirklichkeit Wurzeln geschlagen haben“ Ernst Ferstl Du kannst dich aufmachen, deinen Wurzeln mehr Bedeutung zu schenken, in dem du der Natur – als einen Teil von dir selbst – Bewusstsein schenkst.

Pflanzenwurzeln und Menschenwurzeln

Vielleicht hast du auch, erst im Frühjahr und dann im Sommer, dem Blühen und Grünen der Natur zugeschaut, hast die Blüten gerochen und die ersten Früchte der Bäume und Sträucher geerntet und genossen. Bei dem Wechsel des Wetters konntest du fast das Gras wachsen sehen und du hast „Fehlentwicklung“ der Triebe zurückgeschnitten und „Konkurrenztriebe“ gekappt. Neben all dem Schönen, was gewachsen und gedeiht ist, hat sich aber auch Unkraut breit machen können. Und wenn es nicht rechtzeitig entfernt wurde, haben sich ihre Wurzeln gut verankert und du hast Mühe, ohne Gerätehilfe alles entfernen zu können. Auch wenn du kein eigener Gärtner bist, kannst du das Wachstum der Pflanzen im Wechsel der Jahreszeiten gut nachvollziehen und dir die Bilder des Pflanzen – Wandels gut vorstellen. Wenn nun der zweite Teil des Jahres vor der Tür steht, lohnt es sich, beim Ernten und Genuss der leckeren Früchte von außen nach innen zu schauen auf die Kraft, die zur Reife beiträgt.

Kopflast und Wurzelkraft

Bist du eher kopflastig unterwegs, dein Hirn immer im Einsatz, voller Planung und im Denkprozess? Ist dein Außen gern mit schönen Zweigen versehen, aber dir fehlt die Kraft im Inneren? Magst du wieder einmal auf deine gute „Grundversorgung“ schauen, den Nährstoffboden prüfen, der deine Haltung und deine Energie bestimmt? Oder schaust du ständig nach einem immer noch nährstoffreicheren Boden, noch mehr Versorgung, immer mehr Dünger? So passiert es, dass dein Wurzelwachstum dadurch eingestellt wird, kein stabiles System ausbildet wird und du die nächste Kaltfront (die nächste anstrengende Zeit kommt gewiss wieder) nur schwer überlebst? Eine nährstoffarme Erde bringt Pflanzen dazu, Ihre Wurzeln zu vertiefen, sie zu verankern. Das ist ein sehr spannender Aspekt, weil es für uns Menschen auch gilt. Diese Chance solltest du dir nicht entgehen lassen!

Das rechte Maß

Ein großes, überquellendes Angebot an Nahrung und Wasser und zu viel Versorgung schadet Pflanzen genauso wie eine Missachtung von Pflege, Schnitt und Wurzelnahrung. So bietet dieser Bewusstseinswandel Gelegenheit, dich mit dem rechten Maß an Beachtung, Aufmerksamkeit, Gespür und Fürsorge um deine Wurzeln zu kümmern. Die gute und ausreichende Versorgung, nicht zu viel, aber eben auch nicht zu wenig, führt dich in ausreichende Tiefe und dadurch zu Verankerung, Verwurzelung. Mit Hilfe deren Kraft kannst du dich neu entfalten. Du kannst Flügel bekommen.

Deinen Bewusstseinswandel fördern – 3 Tipps für dich

  1. Versuche immer wieder regelmäßig in Beziehung zu dir selbst zu treten, du dem, was dir Halt schenkt, wo du gerade bist, die Beziehung zu spüren zu dem, was du gerade berührst. Du wirst dich in deiner Beziehung zu dir mit deinen Wurzeln in einem neuen Licht sehen können und dadurch achtsamer mit der Versorgung umgehen.
  2. Nimm deine Wurzeln so wie sie sind. Schau nicht nur nach der Wirkung von anderen, sondern vertraue auf deine eigenen Nährstoffkonzentrationen, die du jederzeit auf die entsprechende Situation anpassen solltest und das rechte neue Maß immer wieder ausloten kannst.
  3. Genieße deine bestehenden Wurzeln so wie sie gerade sind und mache aus deinem „Glänzen nach außen“ ein „Leuchten von innen heraus“. So bleibst du wandelbar, kostbar und stabil.
Wie du deinen Bewusstseinswandel noch fördern kannst und du damit an Leichtigkeit, Kraft und Lebensfreude stärker wirst, erfährst du im Teil 2 – dem Denkanstoß im Oktober und außerdem bei einer persönlichen Begleitung im Coaching in liebevollem, wertschätzendem Ambiente oder auch online bequem zu Hause vor deinem Bildschirm. Ich schnüre dir dein individuelles Paket. Sprich mich einfach an!

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Heute schon gelacht?

Heute schon gelacht?

Sich freuen wie ein Kind. Lachen, weil es guttut. Schmunzeln über einen Joke. Heute schon gelacht? Was treibt dich in deinem Leben an? Was macht dich froh? Was lässt dein Herz hüpfen? Lachen ist eine wichtige emotionale Ausdrucksform, die uns schon von Geburt an begleitet. Noch bevor wir als Babys sprechen lernen, können wir lachen. Das Lächeln ist eine intensive, manchmal unbewusste, soziale Interaktion, die Gemeinschaft schafft und Situationen positiv verändern kann. Lachen befreit mich von dem, was mich einengt. Lachen ist das Rad, das ins Rollen kommt, wenn du es anschiebst. Lachen macht frei.

Wann hast du zum letzten Mal von Herzen gelacht?

Wann hast du dich aufgebäumt vor Freude, dich in deinen Emotionen mit Freudentränen hingegeben, die Gesichtsmuskeln mit aufgerissenem Mund und ohne einen Gedanken an Scham in froher Erwartung angespannt? Wann hast du mit einem Augenzwinkern und einem geöffneten Inneren deinen Humor mitten im Alltag platziert, wann mit einem sanften, liebevollen Lächeln deinen Schmerz und Ärger verwandelt? Wann ist ein Gluckser einfach aufgetaucht und du hast ihn zugelassen und er hat sich in Ansteckung verwandelt und hat Freude verbreitet? Dein Schmunzeln in Lockerheit, mit Mut und Spontanität war ein Anker im Taumel des Durcheinanders und des Chaos?

Lachen

Statistisch gesehen lachen Kinder ungefähr 400 mal am Tag. Als Erwachsener ist es leider nur noch ca. 15 ml am Tag, wobei Frauen häufiger lachen als Männer. Wir bauen uns eine ganz schöne Hemmschwelle auf, die gar nicht so leicht zu durchdringen ist. Denn wir tun sie ab mit: „Dazu hab ich keine Zeit.“ „Das Leben ist so hart und anstrengend.“ „Der Ernst des Lebens lässt es oft nicht zu.“ Und viele andere „Ausreden“ halten uns von der Natürlichkeit des Lachens zurück. Aber wir dürfen uns das Lachen, das wir, vielleicht wie in der alten Geschichte des Tim Talers vom verkauften Lachen, selbst versteckt, verscharrt, verborgen haben, wieder zurück holen. Denn wir brauchen das Lachen, das Lächeln, das Schmunzeln, das Kringeln, das Lollen, das Wiehern, das Losprusten, das Krummlachen, das Feixen, das Grinsen, das Gekicher, das….., um unserer inneren Freude Ausdruck zu verleihen. Lachen steckt an. Lachen breitet sich wie ein Lauffeuer aus und kann im Gegenzug des Verbreitens von mieser Stimmung, Anspannung, Frust, Stress, Angst und Ärger ein anderes Lebensbewusstsein fördern.

Lachen ist gesund

Über 100 Muskeln, davon allein schon 15 im Gesicht werden aktiviert, wenn du lachst. Dein Herz-Kreislaufsystem wird aktiviert, dein Blutdruck gesenkt, dein Herzinfarktrisiko minimiert und deine Abwehrkräfte werden gestärkt. Es erfrischt dich und baut Angst und Aggression ab. Das Glückshormon Endorphin wird ausgeschüttet und ein regelrechtes Ganzkörpertraining im positiven Sinne aktiviert. Durch den Abbau der Stresshormone Cortisol und Adrenalin fördert Lachen auch dein seelisches Gleichgewicht und steigert dein Wohlbefinden. Heute schon gelacht? Viele Sprüche und Zitate rund um das Lachen kennst du sicher auch. Sie helfen dir, die Wirkungsweise zu reflektieren und bewusster hinzuschauen und hinzuhören, was das Lachen für eine enorme selbst wirksame Prophezeiung ist. Charlie Chaplin sagte: “Jeder Tag, an dem du nicht lächelst, ist ein verlorener Tag.“ oder Mutter Teresa: „ Wir werden nie wissen, wie viel Gutes ein einfaches Lächeln vollbringen kann.“ Das indische Sprichwort: „Das Lächeln, das du aussendest, kehrt zu dir zurück.“ spiegelt mir die intensive Bedeutung, die ein Lachen für mich und mein Gegenüber hat.

Lachen ist ein Geschenk

Wenn ich ein Lächeln verschenke, erhalte ich ein Geschenk zurück. Wie klasse ist denn das? Ich brauche keinen Reichtum, keinen Erfolg, kein Ansehen, keinen Status, kein Prestige, keine besondere Ausdrucksweise, kein Studium, keine Jugendlichkeit…. Ich kann, wann immer ich möchte, mir selbst und anderen ein Geschenk machen, ein Lächeln schenken. Und ich werde verzaubert durch den genialen Moment, an dem ein wenig die Zeit still zu stehen scheint. Es ist ein kostbarer Augenblick, der uns verbindet. Er verbindet zuallererst mit mir selbst, weil ich Zugang zu meinen tiefsten inneren Ausdrucksformen der Freude erhalte und Zugehörigkeit andocken kann. Ich kann mich ankoppeln an die Verbundenheit mit dem Beschenkten gegenüber. Sogar am Telefon „sehe und höre“ ich ein Lächeln. Und ich verbinde mich mit all dem Schönen, Wertvollen, dem Einzigartigen, Einfachen, was mir zur Verfügung steht, ganz ohne Kosten und ohne Aufwand, einfach so… Es ist einfach, so banal, so wenig aufwändig. Und doch sind oft die einfachen Dinge nicht leicht, weil es gerade eben anstrengend, so kompliziert, so beängstigend ist. In den sozialen Medien lernen wir gerade wieder zu lachen: mit einem Smiley, der dir ein Lächeln schenkt, weil du etwas gut findest, begeistert bist, dich freust. Das steckt an. Meist bleibt ein Smiley nicht allein, es gesellt sich gern ein weiterer dazu. Zur Verfügung steht nicht nur ein Sorgentelefon, sondern du kannst dich auch am Lachtelefon mit anderen verbinden. Gemeinsam lachen tut unendlich gut. Vielleicht hast du eine Lach Idee, die ansteckend ist. Gründe zum Lächeln gibt es jedenfalls reichlich genug. Ich muss mich nur auf die Spur begeben, am besten erst einmal zu meiner Eigenen. Und dann:  Ich lache auch gern mit dir! Lachen ist der Klang der Seele. Heute schon gelacht? Worauf wartest du?

 

Dein Leben ist kein Wartezimmer

Dein Leben ist kein Wartezimmer

Du wartest auf den passenden Augenblick, um endlich deine Meinung sagen zu können. Aber gerade befindest du dich im „ Leben im Wartezimmer“, das heißt du wartest und wartest und wartest, aber der rechte Moment scheint nicht zu kommen. Und so vertagst du das Leben, dass du eigentlich sagen, erleben, fühlen möchtest, auf einen neuen passenderen Akzent.

Kennst du den Satz?

Wenn…                                                                                                                                                                              dies geschieht, jenes aufhört, das endlich geht…

Dann…                                                                                                                                                                              wird alles besser, schöner, sicherer, leichter…

Die letzten Tage, Wochen, Monate haben uns alle herausgefordert: dich als Student, ganz allein auf dich gestellt, dich als Mutter mit Homeschoolingaufgabe parallel zu allem anderen Alltag, dich als Macher, der mit Kurzarbeitergeld seine Wünsche zurückstellen muss, dich als Krankenschwester, die rund um die Uhr im Einsatz ist, dich als Unternehmer, der für sein Team Verantwortung trägt, dich als Kranker, der sich um seine Gesundheit sorgt, dich…….

Herausforderung in einer anstrengenden Lebensphase kennst du sicher, auch ohne Corona Zeit, in deinem persönlichen Alltag.  Diese gehört wohl zum Leben immer wieder dazu. Denn der Kollege nervt, der Chef erwartet von mir, eigentlich möchte ich meiner Partnerin mehr Aufmerksamkeit widmen, die Delegation von Aufgaben schiebe ich schon lange vor mir her.

Ich sehne mir das Ende der Nervenaufreibung herbei und kaum ist diese vorbei, steht schon die neue an der Tür und klopft. Aber ich warte gerne und hoffe, dass sie vorbei geht. Vielleicht bist du sogar ein Meister im „Chamäleonisieren“, um dich von der Wandfarbe kaum zu unterscheiden und damit der Aufgabenstellung in Unsichtbarkeit zu umgehen?

Manchmal fühlt es sich so an, dass es ausreichend ist, dass ich den Tag einfach überlebt habe. Innerlich jedoch warte ich eigentlich darauf, dass sich etwas ändert, der nächste Urlaub einfach kommt, die Kinder endlich selbständiger werden oder der Kollege nach Monaten mal begreift, wie er die Kalkulation zu bearbeiten hat.

Und je länger ich harre, warte und mein Leben im Wartezimmer verbringe, um so dringlicher wird meine innere Ungeduld, meine Sehnsucht und die Hoffnung, dass ich mich, die anderen, das Leben ändert – meist in der Reihenfolge: die anderen, das Leben, ich…

Da sich dieser Wunsch eher schwer erfüllt, wie du in deinem Wartezimmer bereits festgestellt hast, bleibt dir deshalb der Schritt nach vorn. Heraus aus dem ungewissen, erträumten, zusammenphantasierten Zukunftsszenario hinein in das Leben im Jetzt.

Was kannst du nun tun?

1. Nimm wahr, wenn du dich häufig, sehr oft, immer wieder im Wartezimmer deines Lebens aufhältst!

Du kannst nicht jeden Tag nur glücklich und froh und zufrieden sein. Wenn du aber sehr oft dieses „wenn, dann“ in dein Leben holst und es zu Motto wird, auf bessere Zeiten oder den rechten Moment zu hoffen und zu warten, dann kannst du durch Reflektion Einhalt gebieten.

Bist du bereit, dazu Ausschau nach innen zu halten und die Wartezimmerzeit mit einer offenen Tür dafür zu nutzen?

2. Höre auf, einfach das Ende der Herausforderung herbeizusehnen, sondern gehe selber die ersten kleinen Stepps dazu!

Ergieße dich nicht in deiner innerlichen Mentalität des überschäumenden Regengusses, der dich im Selbstmitleid ertränkt. Hake ab, was sich nicht ändern lässt.

Bist du bereit, deiner Geduld eine Blüte aufzusetzen, die den Regen hinter sich lässt, damit sie sich entfalten kann?

3. Wechsle die Perspektive, um deinen Überlebenskampf als eine Phase und die Pausen zwischen den Phasen als separate, verborgene, schöne Momente zu betrachten!

Dreh dich nicht nur um deine eigene Sichtweise, sondern sei bereit, die Himmelsrichtung zu ändern. Plötzlich sieht das Dunkel der Ungeduld und der Schwere nicht mehr dauerhaft grau und Wolken verhangen aus.

Bist du bereit, nicht auf ein Ende, eine Änderung, auf deinen Einsatz zu warten, sondern dich selbst an die Hand des Augenblicks zu nehmen und dich selbst zu befähigen?

Wenn…                                                                                                                                                                                    Du einfach anfängst, dich darauf einlässt, es versuchst…

Dann…                                                                                                                                                                            Kannst du selbst sehen und wahrnehmen.

Warte nicht in deinem Zimmer des Lebens! Male dir selbst den Regenbogen!

Du möchtest Begleitung und Unterstützung dabei? Lass es mich wissen.

von Mangel zu Fülle – wie willst du leben?

von Mangel zu Fülle – wie willst du leben?

Wenn du dich fragen würdest, wie willst du leben? Wie würdest du antworten?

Sprichst du von Mangel? Förderst du Fülle? Kommst du weg von Mangel hin zu Fülle? Wie nimmst du das wahr?

Die zwei Seiten der Medaille

Es mangelt an Verständnis, an Achtung und Respekt, mangelt an Großzügigkeit, Selbstlosigkeit und

Wärme. Echtes Interesse und Einsatz für eine gerechte Politik und humanitäre Hilfe sind Mangelware.

Mir mangelt es an Zutrauen, Mut und Sinnhaftigkeit. Mangel an Einsatz für Ökologie, ein reformiertes Schulsystem, werteorientierte Wirtschaftssysteme und regionaler Einsatz in Kommunalpolitik sind die Regel. Es mangelt an gezielter Wahrnehmung, Wertschätzung für meinen Einsatz, Offenheit für meine Idee, Zufriedenheit mit mir selbst. Ausreichend Geld und ein Dankeschön für meine Hilfsbereitschaft fehlen mir…

Wie erlebst du dein Leben?

Kennst du das Gefühl von: nicht genug und Begrenzung?

Mangel an etwas, ob nun inneres Gefühl, tatsächlicher Tatbestand, erlebte Erfahrung, wiederkehrendes Muster, erzeugt noch mehr Mangel.

Es fühlt sich fehlend an, wird durch mein Erleben in dem Gefühl bestärkt, nimmt Fahrt auf und wird noch mehr Mangel und dadurch sichtbar in allen Bereichen unseres Lebens: in meinem privaten Umfeld, in der Gesellschaft, den Unternehmen, der globalen Welt…

Und wenn es schon nicht der Reichtum der anderen und die Bequemlichkeit, die doch die anderen zu haben scheinen, ist, so mangelt es eben am Traumpartner(in), der(die) fehlt, an dem (der) sich mein Mangel fühlbar, spürbar, sichtbar, hörbar, riechbar und schmeck bar zeigt, In und mit allen Facetten unserer Sinne.

Mangel macht traurig, lebensmüde, desorientiert und kann krank und depressiv machen und kommt so schleichend daher, oft nicht im großen Stile, sondern fein, durch die Hintertür, angeschlichen, erst unbemerkt, nicht offensichtlich. Doch nicht bei mir!  Nein, bei den anderen.

ABER – UND

Es gibt den Gegenspieler: die Fülle

Ich nehme Achtung und Verständnis wahr, ich werde – heute – angeschaut und mir wird ein Lächeln geschenkt. Die ersten Vögel höre ich zwitschern und ich habe gute Nachrichten konsumiert. Wie freue ich mich für die erste 3 in Mathematik, nach den 4 er und 5 ern bei meinem Kind.

Ich nehme Fülle wahr, wenn Jugendliche für mehr Gerechtigkeit rebellieren, wenn 93% der Operationen gut gelingen, wenn mein Kollege heute mal nicht auf stur schaltet. Fülle, weil ich 1 Stunde länger schlafen konnte. Es fühlt sich füllig an, wenn einer als erstes gegen Ungerechtigkeit spricht, wenn Vorurteile nicht mehr Pauschalität sind, wenn der neu Zugezogene nicht ausgegrenzt wird, wenn ich das erste Mal mit der Schwiegermutter ohne Streit auseinander gehe, wenn sich in mir ein Gefühl von Zufriedenheit über mich einstellt.

Fülle zeigt sich im glimpflichen Ausgang eines Unternehmenskonfliktes, eines Austausches auf Augenhöhe, einer Weiterempfehlung deines tollen Angebotes und des daraus folgenden Auftrages, der Großzügigkeit in der Vergebung eines verbalen Angriffs, im Betrachten des Aufblühens der Blume…

Wie erlebst du dein Leben?

Kennst du das Gefühl von: genug und ausreichend?

Ich betrachte die Fülle, wie sie mein Leben einnimmt und ausfüllt, wie sich der Boden des Fasses immer bedeckt zeigt, auch wenn das Fass nicht immer voll ist und das Überschäumen vor Glück nicht mein täglicher Begleiter ist.

Ich fühle Fülle, ohne satt zu sein. Und ich fühle Fülle, weil ich habe, was ich brauche, vielleicht nicht mehr, aber auch nicht weniger. Ich vergleiche nicht, sondern nehme achtsam und bewusst wahr, was für ein Geschenk der Augenblick ist – und den kann ich leben. Immer wieder, immer neu kosten, schmecken, riechen, hören, sehen, meine Antennen ausfahren…

Welche Erfahrungen hast du mit Mangel gemacht?

Wie kannst du die Erfahrungen betrachten?

Darf sich die Kraft der Fülle, die  power of fullness,  anders zeigen als die Form von Mangel?

weg von Mangel - hin zu Füllee

weg von Mangel – hin zu Fülle

Für eine Ausgangsbasis stelle dir am besten die Fragen für dich und lass dich mit dem Erwachen der Natur, mit dem Wachsen und Blühen, mit dem Erneuern inspirieren, Mangel in Fülle zu wandeln – und so weg von Mangel hin zu immer mehr Fülle zu gelangen.

Gern bin ich dein Wegbegleiter dazu im Coaching, im Seminar, im Impuls. Sprich mich an! Ich freu mich auf dich!

Die Entspannungsmusik: Frühlingserwachen ist von Dr. Arnd Stein [text-blocks id=“kontaktform“]